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128 S.,  19 €

Umschlag 250 g/m2 Karton creme, kaschiert

Inhalt 90 g/m2 1,5 Volumen gelblich

Klebebindung

18 Photographien, 1 Faksimile & 1 Graphik in s/w des Autors

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Exemplare I-XX sind numeriert und signiert vom Autor.

 

Der Autor steht Ihnen

gern zur Verfügung.

 

+49 172 3886736

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Poésie jeune

 

 

 

 

Umierający Wojównik za Wolność/Der sterbende Freiheitskämpfer   © by Paweł Baldauf, Berlin  2006

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles Kurzgedicht

 

 

 

 

So war

Denn nur

Michel Drucker,

 

Der die beiden Athleten

Wie durch ein Wunder

Überlebte

 

 

©by frw 120212

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Morgenstück

 

 

 

 

 

 

 

 

Schaler Geschmack am Morgen,

nach aprikosenschnapsiger Nacht,

will Paprika verkleben

die Augen des blonden Consuls,

wo Straßenbahn lärmend

den Moskauplatz schaut.

 

Braunhäutige Barbaren lachend

den Teer anmischen und eine

Schlagermelodie vom Kiosk sich

mit den abstürzenden Schwalben misst,

hinab ins Dunkel, doch silberwändig

die Fahrtreppe Schutzhaut denkt.

 

So polternd russisch Fahrzeug aus

dem Tunnel donnernd, einladend

die wartenden  eilig Hastenden

zu froher Fahrt durch das Nirgendwo

des Sommertages, der hier

Kühlung gaukelt.

 

 

 

 

© by frw 060511

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Helden

 

 

 

 

 

 

Brudervolk um Brudervolk

Durchreisten sie, fortschreitend!

 

Lustige Gesellen, witzig, stets –

So kannten wir sie!

 

Heute stehen sie in Ketten

Vor dem Tribunale:

 

Schuldig! – heißt man sie,

die tapfer unseren!

 

Die Freunde der Menschheit

sprechen: Tod Ihnen!: Urteil.

 

Doch wir Zornigen rufen:

Atomino & Esmeralda –

 

Wir bleiben euch treu,

halten sauber euer Grab.

 

 

 

 

© by frw100411

 

 

 

 

 

 

 

Endlich Grün

 

 

 

 

 

Volkes Stimme gibt uns Zuversicht:

So Annes Traum dem Tyrannus gegen

webend Wahrheit wird:

Über das  Meer die heiter-zornigen Jünglinge

uns schwängern mit dem Geist des Sieges.

Millionen Windmühlen sind uns Glück,

wie mit des Fahrrades Kraftsporn wir überwinden

den Benzin-Teufel!

Nur noch Pflanzenstengel uns Darm streichelnd -

Im Mensch=sein wir Untat nicht kennend.

Schwärmend Sonne uns wärmt.

So – Erlösung.

 

 

© by frw 290311

 

 

 

 

 

 

Der Kapitän des Kongos

 

 

 

 

 

Ist er genannt:

schon zu des Marschalls Zeiten

steuerte er kühn

die Fahrrinne

der Barke auf der langen Fahrt:

3 Söhne gezeugt, um uns

zu künden von der Zuversicht

des großen Kontinents:

Von Dorf zu Dorf entlang

emsig Treiben – Glück am Strome:

Waren und Mensch,

mit Zauberspruch und Dreifaltigkeit

zum Ziele!

 

 

 

© by frw 120311

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Bank zu Bank

 

 

 

 

 

Kantige, stehen sie am Platze,

Im Rücken die Tafeln des Werkes

Des im Norden einst Metzenden.

Das  klare Heiß des Sommers

Erfrischung der Flaneure heischend,

Die eilig die Fläche überqueren:

Ahnungslos, da sie den, dem hier

Huldigung geschaffen ist,

Niemals

Im Rechteck des Fernsehgerätes

Als den Stern sahen,

Dem sie fiebernd mit dem Biere in der Hand

Die Krone  Germaniens wünschen.

 

 

 

©by frw 10012011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ehrenmänner

 

 

 

 

Die wohlfeil  vorgaben, den Verkehr zu regeln -

Lachten und schlugen sich auf die Schenkel:

Wenig würgte sie die Bitterkeit

Wenn sie Schmähwort  züngelten:

Gegen den Imker im Mond.

Selbst gebrochen, den Holden einerlei,

warteten sie in harzig Stuben

dem Füllhorn, was Bärenblut rinnend.

Getrübt allein, der Stab des Stafflers sog

In herrlicher Pracht dahin…

 

 

 

© by frw 180210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cerca di fortuna

 

 

 

 

Hörte dem Trompeter

Des Bundesbewahrers

Mit der Sicherheit

Der Flasche Fusel

In der Hand das Signal

Für den Neuen Tag singen:

 

Müll wehte durch die

Straßen, wenn er nicht klebrig

Dem Fortschritt hinderte.

 

Nasenschmuck bezeugte

Das Wissen um die Wahrheit

Wie der Rauch der Bitterkeit.

 

Die Banknoten in den Koffern

Der Bewohner des Meeres

Waren geschmeidig gepackt.

 

 

 

 

© by  frw 120909

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März

 

 

Verletzungen in Dir

Die dich sprachlos machen

Kälte des langen Winters

Erinnerung an die Zeit in der Heimat

 

Wut, die Du auslebst

In der Fremde, wo das Nahe

Dir nicht nahe sein kann

Wenn Du Sehnsucht spürst.

 

© by frw 270309

 

 

 

 

 

 

 

Die Sehnsucht des albanischen Bärens

 

 

 

Der Fernzug trägt

Den Bären in die Heimat:

Die Bergkroaten waren ihm nicht

Nahe, ihm, den Liebhaber des Tanzes.

 

Die Kleider der Leute in Gjirokastra

Waren die seinen: der Klang

Der Geige ward’ Symphonie

In der Umarmung mit dem Gebell der Hunde.

 

Er träumt von der Tomate,

dem Geschmack ihrer Frucht:

feurig wie die Sonne,

erfrischend wie das adriatische Meer.

 

Seinen Begleiter mißte er,

der Mensch, der ihn vor Ort anleitete,

anderen Freude zu bringen

im kargen Tale.

 

So träumt er vom gelb-schwarzen Insekt:

Honig sammelnder Aktivistin der Arbeit;

Im Abendrot gen Italien,

doch das ist ihm nicht Ziel!

 

 

© by frw 220508

 

 

 

 

Der Sztajn der Weisheit

 

 

Die Tänze der Bären

erfrischten uns am Morgen,

wie Ziegenkäs’ auf der Zunge,

uns die freundliche Bäuerin bot.

 

So suchten wir ihn,

den Sztajn der Weisheit,

dort im Süden.

 

Heitere Völkerscharen

grüßten uns, die Sänger

des Nordens im bunten

Reiche Balkaniens:

 

Junge Maiden wirbelten

flott im Tanze uns umher,

Wohligkeit erzauberte uns,

Ahnung der Findung!

 

Wölfe leckten unsre

Wunden rein, wenn zuviel

wir schritten im Gebirg’,

die Zeit nicht messend, ach!

 

In den Schenken

Stärkte uns der Thee

Der Täler, den man uns

zum Labsal anbot.

 

Mit den bärtigen Männern,

Arm im Arme, tanzend,

wir schweigend verstanden,

den Stolz der Heimat.

 

Vom Felsen dann

das Blaue ahnend!

Zum Meere! Zum Meere!

Zum Sztajne!

 

Die Tränen der Wahrheit

Wiesen uns den Weg!

Sitzend schauten wir uns!

Das Meer umspülte wellig.

 

So fanden wir ihn,

den Sztajn der Weisheit,

dort, am adriatischen Meer.

 

©by frw 180208

 

 

 

 

 

 

 

 

möglichkeit

 

 

 

wir werden sehen, ob wir schlittschuh laufen am meere
oder am samowar uns wärmen
wenn uns inspiration dieses eingibt,
oder in der badehose, modern,
ins meere stürzen, die leipziger kappe
in ehre auf dem schopfe, jünglinge,
doch mit narben, so
vielleicht bekommen
am kreisel,
wo die frage uns nahte:
wer bist du,
fremder jüngling, hier am meere,
wo muscheln und quallen
doch dann wir lachend
rennend, wie der blonde jüngling
nach sundevit!

rennend auf dem dem sperrigen sande,
dem ziele entgegen, wenn auch
stürzend, wissend,
die terrasse ist nahe, fast
uns, die wir unterschiedlicher denn je,
nur seyen konnten

nichts uns einte, als
das seyn im meere,
delphinend, jauchzend,
wobei auch die dialektik baden ging.



© by frw 151207

 

 

 

 

 

 

La Bonne Âme de Padoue

 

 

Dem Gelehrten erschien

Im Rohre die Ferne nahe.

Begeistert notierte er die

Neue Wahrheit mit einer Kreide.

 

Die schwarzen Stiefel,

Celebrierten, wie es Brauch ward,

das Fest der Goldmondin,

mit Tränen in den Augen.

 

Die Kardinäle des Großen Glaubens

Waren erschrocken:

Wenn seine Wahrheit

Den Glauben entzauberte!

 

Er träumte von einer großen Flut

An der Levante.

Auf dem Stein der Weisen sitzend,

erschien ihm der Dritte Jupiter.

 

Vom Himmel her reiste

Auf dem Feuerrade ihm zu:

Der verborgene Maurice,

ihn dankbar zu küssen.

 

 

© by frw 290107

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Ansicht der Dinge

 

 

 

Braucht nicht die Deine,

wo Du eilst, eile ich nicht,

wo mir der Stern leuchtet,

glimmt Dir ein Mondenschein:

 

wollüstige Reibungen

umarmen die Feuchte des Atems,

der  mir Kraft gibt, dem

Alp des Scheins zu trotzen.

 

Rauch über den Dächern,

kannten wir in der Zeit des

blöden Zorns, des Narrentums,

der ersten Prüfungen.

 

Nach dem Schlage,

die Leere nicht füllend die Weisen,

hindoch aber ich,

der Einzige.

 

Löwe, bäumend krallend,

der dem Zirkus entwandt sich,

schier unbekannt der Manege!

Trotzend, denn wollend.

 

Fade Kompromisse

Nicht brauchen  das Schild

Einer schieren Hüsung!

Freund bin ich mir selbst!

 

Genesend im Ich,

im Seyn des der da im Spiegel,

schreitend, atmend, spürend, sich –

aber auch Dich umarmend dann

 

wenn Glückstrom mich treibt,

Feuchte ich will und gebe, als

empfange dann, wenn

der Impuls mich dazu neigt.

 

© by frw 201107

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Rubikon

 

 

Die Schale Hirse,

die ihn stärkte

und das Lachen

der Kinder

in den Höfen Teherans,

 

Der Handschlag

mit dem Rebbe:

Sehnsucht nach

der Wahrheit

 

Die Lehre

des grünen Tee

zum Empfang

am Hofe des

Friedenskaisers.

 

 

© by frw 151206

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tomasz Stańko

 

Wenn Dich

Meine Stimme nicht mehr

Erreicht, unausweichlich

 

Wird er Dir erzählen,

dann

 

 

© by frw 131006

 

 

 

 

 

 

 

Dokąd

idziesz w deszczu
jeśli nie rozumiałaś
w tym momencie
boli

Boli, czuliśmy się
ale boli, to życie nasze.

Jak szukamy szczęście,
na perkusję będzie grał:

Prezydenta kraju,
co tylko chce najlepszego
od ciebie,

Prawda, to wszystko,
co masz:
twoja młodość, twoja siła:

Tak, stary,
to demokracja, jak dostajesz
list z terminem;

Nie ojczyżna czeka na Ciebie,
kula cudzów,
a hołd jak wrócisz

w deszcu Polski.

 

 

© by frw 130806

 

 

 

Lob des Kybernetikers

 

Auswahl  aus dem Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

Novemberkind

 

Blut in mir fühlend.

Was die ausgerissen Zähne

Mir schenkten:

Stabile Halunken, gaukelnd.

Doch 5 Jahr Schmerz ward Prüfung lang.

 

Ignorantne Dentysten,  schwach.

Euch verdamme ich hier,

und nenne den jungen, kühnen,

wie den Vollstrecker:

Dr. Jacobs & Dr. Esser!

 

Der Junge forschend:

Ahnend, tastend – und

Dann findend das Übel!

 

Der Haudegen,

schauriger Gesell’!

Doch, wissend, Du, Titan!

In des Kiefernhöhle kennst Du Dich aus,

Nicht Mitleid ist dein Kalkül:

Scharf spähst Du dem Übel:

Hart anpeilend  und handelnd!

 

Vollstrecker, Henker

Künden Dir vielleicht einfach

Struktuiert Leut’!

 

Nein!

Wohltäter bist Du da,

wo des Kollegen Neid Dir treu!

 

Ja!

Auch wenn der Urschmerz

Dem Patienten nahe,

Kurz machst Du die Qual!

 

Lorbeer euch,

Tapfere Gesellen,

Erlöser zu seyn,

in Eurem Tagewerk!

 

 

 

 

 

 

Der Radsportler

 

Den deutschen Friedensfahrern gewidmet

 

Er kreißt ins Stadion:

Die Massen reißt es hoch.

 

Doch welch Mühe

Steckt in den bleiernen Schenkeln?

 

Am Start er, Kämpfer.

Beifall, Schluchten von Freunden:

Antrieb.

 

Straßen.

Städte.

Landschaften.

 

Steigungen.

Abfahrten.

 

Nur das Ziel!

 

Der Konkurrent: Achtung!

Der Kamerad fährt vor,

Du ruhst.

 

Jetzt : Angriff!

Noch 2 Kilometer!

 

Im Feld ist es ruhig.

Der Gelbe und seine Mannen

Haben nichts vor.

 

Dann:

Ausreiß!

 

Verfolger!

Alarm!

 

Du quälst die Pedalen, Dich!

 

Allein. 800 Meter.

 

Gedanken: jetzt nicht.

 

Kampf! Kampf! Kampf!

 

Sieg!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Europa

 

 

Sind die spielenden Delphine

Auf dem Meere vor Opatija beim Frühstück.

 

Ist die Spelunke in Kattowitz

Mit pendelnder Glühbirne und nur Wodka im Angebot.

 

Ist der Blick auf Hyerès

Eis schleckend von Le Levandou aus.

 

Sind die Müllkippen und die Hundewelt,

um Balkaniens Städte.

 

 

 

La douleur primale

 

Der Riß

Aus der Wärme

Und Geborgenheit

Die Angst vor der Rutsche

Die Qualle an der Ostsee

Während die Kleine nur Steine

Tauschen wollte

 

Sandmännchen,

schauriger Geselle

und Botschafter sogleich:

Traumsand in uns streuend,

beständig wirkend

 

Dunkle Mächte

Trennten uns:

Ma mère, ma république,

Und Vater,

Kybernetisch Gigant

 

 

 

 

Jean Jacques Cale

 

Begleiter, beständiger.

Freund!

 

Im Hintergrund bärenblutend

Der  Osten Berlins

Fischertaschenbücher

Trotzki, Freud, Anton Janov

 

Reisebegleiter

Auf schnurrenden Cassetten:

Hungarien, Austerlitzsch,

Auch die Sonne der Cote d’Azur

Hörte Dich

 

Wie Freundeskreis in

Prignitzsch’ Dorf

Bevor Propellers Terror

Rauschte

 

Jean Jaques,

Freund!

 

Begleiter unsres Lebens

In Nächten wie in Tagen.

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Terrasse

 

 

 

 

 

Die Gäste sind gegangen

Ich stehe draußen auf der Fläche

Ein frischer Wind weht von hinten

 

1:04, SBB, die Erste schallt von mir

Ins Tal über das matthelle Becken

Ilu jeszcze

 

Die Lichter von Villefranche blinken

Wie auch noch Lampione auf den Yachten

 

Meine Kleine streckt schon den Hintern

Aus der Satindecke

 

Noch halte ich den Absolut im schlanken Glase

Und erinnere mich der Zeiten

 

Als in engen Zimmern

Wir die Jugend zelebrierten

Ahnungslose Idioten

 

Wo die Freunde noch nicht zum Arschloch

Windschnittig die Zeit nehmend

Geworden waren

 

Sich selbst verratend

Im Getöse ihrer Hilflosigkeit

Und im Anbeten eines Hauptstromes

 

Der sie dann einstens mitreißen wird

In den Abgrund der das Nichts heißt

Und nur bittere Tränen kennt

 

 

© by frw 010405

 

 

 

 

Film II

Für Bruno S.

 

neulich träumte mir

vom kaukasus

 

ich möchte mal sagen

daß

mit der eva

war ja alles so extra gemacht

und amerika

habe ich mir ja auch ganz anders gedacht

denn heute

machen die ja alles so gegen den kopf

früher

war das ja anders

aber heute

machen die ja alles so gegen den kopf

 

 

 

 

 

Neu=Rose

 

Blume, duftend:

Dargetan Dir,

Ewig blühend.

Trunken voller

Schönheit:

Auf

Ewiges Staunen

Erpicht.

Oh, Du!

 

 

 

Wedding/Bernauer Straße

 

Wie viele

Kreuze

bei 6 aus 49

&

an dieser Straße

noch bis zum Hauptgewinn?

 

 

 

 

Lesend Stramm

 

Ich

Güternd mich Dir

Doch, funkel

Mir Nachbarend: DU!

 

Gemeinsam stemmend, Kraft

Die da liegt, nicht gemetzt

Am Boden

Wenn

Kreuzend Hirndend Wirbel

Entfacht sinn-end

(wider der Idioten Übermut)

LÜRIK.

 

Du & Ich,

Frank-Rainer  und August.

 

 

 

 

 

 

 

warum, wie, ich weiß es nicht

 

er ging immer dahin

 

wie verstand ich seine letzte botschaft

 

im stiefel den hundertmarkschein

 

und die frau die ihn behütete

 

lachten wir im sonnenschein des roten sterns

 

flog da mit uns ein mann um die erde

 

wir beobachteten ihn unsern flieger

 

im zoo die tiere hinter gittern

 

fremde länder hinter sich

 

paddelnd über den see

 

schauend die schneekugel schmeckend

 

wo ist unsere heimat

 

die scheibe auf teller hoffnung

 

alles sagend und uns behütend vor

 

der einsamkeit

 

der bummelzug schleicht märkisch dahin

 

schnee auf den feldern und in der stadt

 

vielleicht ein vogel seyn auf dem weg

 

wo sind unsre idole geblieben

 

liebe flasche pálinka

 

hyänen hängend an unsren lippen

 

aber töten wir uns dann selber

 

allmählich für welchen gott

 

 

 

 

 

Wer einmal geeiffelt hat

 

 

 

Es gibt Fahrstühle.

 

Es gibt einige Fahrstühle.

 

Es gibt einige Fahrstühle, die hoch fahren.

 

 

Es gibt einen, der über’s Ziel hinauseiffelt.

 

 

: man nennt ihn: den Eiffel=Thürmer...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paris/Paryż 1282

 

 

 

 

 

 

En Hongrie

 

Nyomokban

 

 

 

 

 

1977

 

Le voyage dans le sud

 

 

La gare orientale à Berlin était le lieu magique : Il sentait l'hall de géant, seulement sous le pont à la poste Pisse.

 L'hall aussi immensément cependant plus une boîte.

De première qualité Mitropa : là plaisait mieux chaque alimentation scolaire.

Mais je voulais loin. En Hongrie. Pour Ostler, c'était comme Italia, Firenze.

Et des années plus tard, je remarquais, c'est aussi semblable.

S'il devient 5 heures et tu roules lentement à Pressbourg,

il est ce! Justement encore des montagnes de même que justement partout,

non en haut, non profondément.

A droite encore les clôtures de fil d'aiguillon à l'Autriche avec les tours, comme chez Dr. Schiwago,

en bois, non, comme dans la R.D.A. Alors le niveau, tout est étendu, tout à fait étendu.

L'air le quai courbé siffle au sud, tout à fait bleu clair le matin, alors.

 

Budapest

 

La première fois à la gare orientale était tout à fait étrangère : un autre pays.

 

En Hongrie, tout est autre.

 

 

 

 

 

 

1978

 

Komló

 

Souvenir indistinct : gris, froidement : Komló. Octobre 1978. Quel diable m'était monté aller là-bas qui sait.

L'hôtel de Béke Sziget, ainsi on signifie aujourd'hui, comme je trouvais au secteur. A l'époque, peut-être, aussi.

Tout sentait Kohl dans le lieu. Des années plus tard, je voyais avec le prince au forum dans Delphi, bien, en 1988:

Kárhozat/damnation de Bela Tarr : Mon cher cygne, c'était l'art :

Seulement des ascenseurs de charbons sur la surface vont plusieurs minutes, naturellement noir et blanc:

en plus le bruit croassant. Alors quelque point de vue heures demi dans un bouge, seulement Siff.

Alors la bagarre ne. Je crois, le prince s'endormait. Nous étions les derniers au cinéma : est och watt.

Et ainsi il semblait aussi dans Komló.

A mon hôtel, je mangeais et pensais, ici, peut-être, on peut arracher que.

Mais quand je mangeais mon Pörkelt et voyais les formes et la jeune fille, je savais, non, fais être bon ma.

Etait so’n l'hôtel de Stalin, le „Restaurant“ serait aussi tombé Kaurismäki.

Je ne le connaissais pas encore à l'époque. Mais j'avais une barbe et étais jeune pendant 20 ans.

Donc je fumais Symphonia et buvais Badacsonyi Kéknyelű.

Une nouvelle bouteille, je prenais sur la pièce et pensais : ainsi il doit être en Sibérie.

En bas cela faisait du bruit. Plutôt partout. Est-ce que je surmontais cela?

Pourtant, bien, n'importe quand, je m'endormais. Le lendemain, j'avalais mon petit déjeuner et m'enfuyais.

Ainsi entre Mons, le nid se trouvait, au bout du monde. Mais conduisaient la pénitence. J'enlevais quelqu'un, seulement.

 

Dombóvár

 

 

N'importe quand j'atterrissais dans Dombóvár à la gare. Je voulais plus loin, bien, à Balaton?

Avec scepticisme j'observais le bâtiment. Étterem? Ici, je pensais, cela ne devient rien bien. Sur le quai les fait de suspecter usuels.

J'allais purement, regardent. Tout beaucoup soigné, les couvertures de table à carreaux rouges blanches.

 J'ouvrais la carte : hongrois et allemand. Le monde de la cuisine hongroise à des prix de R.D.A.

Je me mettais et attendais. Un garçon extraordinairement attentif apparaissait et attendait mes souhaits.

De façon charmante il me recommandait de hautes lumières de sa cuisine: Hortobagyi palacsinta et Puszta Pörkölt.

En plus Badacsonyi Kéknyelü comme l'accompagnement. Il était le ciel sur des terres! Je jouissais seulement.

 A l'expresso grand Barack Pálinka et Szimfónia – plus de plaisir n'est pas nécessaire, heureusement!

 

 

 

 

 

 

 

 

1979

 

Simplement se trouvent et jouissent de la liberté et la joie,

comment le prochain lieu doit s'appeler, bien : Hodmezövarsahely ?

 

En juillet 1979 au Danube, disais-je à R., en face d'Interconti,

comme citoyen de R.D.A., je n'irai jamais en Hongrie :

Ici je suis non seulement personne 2ème classe,

 ici je suis quelque cul: les Polonais peuvent acheter

tout au moins dans la R.D.A. des épices,

alors en Yougoslavie vendent autour d'alors

son congé financer. Nous avons seulement la merde déclaration en douane.

 

Le Rémy Martin Bar dans Váci út. : un lieu magique.

Remy pour 10 est. Mais l'intérieur, très avec chic, très 70ème : on s'assoit en face à soi-même,

 a cependant par Auschnitte ronds des échappées : si jaune, orange, brun ?

 

 

Il n'y a rien loin ouvertement le plus beau, dans la voiture en assoyant,

 le disque de quai Éjszakai országút d'Omega

en entendant, les fenêtres pour décrire des cercles avec Balaton,

Helikon dans la bouche qui était humidifiée plus tôt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Überwindung des Schmerzes

Prosa

 

 

 

 

 

 

I. Saint-Tropez

 

Robert saß draußen am Tisch. Er trug weiße Hosen aus bequemen

Material, wie auch ein weißes Hemd. Die Brusthaare kräuselten

sich. Eine Kette darauf, silbern,  zeigt die Bourbonenlilie.

Vor ihm lagen eine Schachtel Gauloises ohne Filter und die

Postkarte von István aus Budapest. Er griff zum Glas Mâcon-Villages,

daß ihm Françoise, die Kellnerin, brachte. Noch las er im Figaro,

als Sylvie und Veronique ihn fragten, ob sie sich zu ihm setzen könnten.

Kurz nach ihnen schauend, nickte er. Er blickte zu den Booten.

Der Geruch der toten Fische wehte herüber. Giscard hatte keinen Erfolg

in Afrika. So wie ihm der Senegal Sorgen machte, hatte Robert Probleme

in Le Levandou. Sein Partner, Jean Moulier, kümmerte sich nicht

um das Projekt mit den Apartments neben der Altstadt.

Er schaute den Mädchen zu, die kichernd was bestellt hatten.

Veronique war groß, sehr schlank, trug lange dunkelblonde Haare

bis zur Mitte des Rücken, hatte eine weiße Bluse an, durch die

ihre Brust durchschimmerte, dazu shorts en jeans in blau.

Was wollte István von ihm? „Erwarte Dich im Gresham

am 12. August, wie immer. Dein I.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sztajn der Weisheit           deutsch, mp3

 

 

Kamień mądrości       polski, mp3

 

 

 

 

 

 

 

Az olympiai szellem, 20,8 x 27,5 cm; 48 S.; 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

Dimanche, 20,3 x 27,0 cm; 48 S.; 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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